Akira (Manga)

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Akira
Originaltitel: アキラ
Akira
Genre(s): Seinen, Science Fiction
Manga
Mangaka: Ōtomo Katsuhiro
Bände: 6
Erschienen: 19841992
Film
Erschienen: 1988
Animations-
studio
:
fehlende Angabe (edit)
Produktion: Tokyo Movie Shinsha, Kōdansha, Nakamura Production, Dragon Production
Regie: Ōtomo Katsuhiro
Charakter-
Design
:
Ōtomo Katsuhiro
Musik: Yamashiro Shoji
Japanische Synchronsprecher:


Akira (jap. アキラ) ist ein weltweit bekannter Anime-Klassiker nach dem gleichnamigen Manga von Ōtomo Katsuhiro. Der Kinofilm gilt als einer der Grundsteine des deutschen und englischen Anime- und Manga-Fandoms. Er lässt sich dem Seinen-Genre zuordnen.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Handlung

Die Welt wird 1992 durch Weltkriege zerstört. Der Wiederaufbau beginnt.

2030 treiben sich Kaneda, Tetsuo und ihre Freunde bei einem Krater herum, an dem damals die Bombe in Tokio eingeschlagen ist. Die Gegend heißt die „Alte Stadt“. Dort fahren sie mit ihren Motorrädern herum. Plötzlich steht mitten auf der Bahn ein Kind, das das Gesicht eines alten Menschen hat. Tetsuo versucht zu bremsen und baut dabei einen schweren Unfall. Das kleine Wesen löst sich in Luft auf, nur Kaneda hat es auch gesehen. Tetsuo wird daraufhin vom Militär in ein Krankenhaus gebracht, doch niemand weiß, wo er ist.

Dann lernen Kaneda und seine Gang Kei und Ryusako kennen und finden sich bald darauf in einem Kampf gegen das Militär und auf der Spur einer gewaltigen Verschwörung wieder. Alles scheint sich dabei um ein mysteriöses Wesen, Namens Akira, zu drehen.

In der Zwischenzeit entwickelt Tetsuo übernatürliche Kräfte...

[bearbeiten] Veröffentlichungen

[bearbeiten] Manga

In Japan erschien Akira von 1984 bis 1993 im Manga-Magazin Young Magazine. Der Kōdansha-Verlag verlegte den Manga auch in Form von sechs Tankōbon.

Von 1991 bis 1996 wurde der Manga in Deutschland in 20 komplett farbigen Alben bei Carlsen veröffentlicht, wobei der 20. Band den Spezialband Akira Club beinhaltete. Durch den großen Erfolg hat der Verlag den Manga 2000 in einer Neuedition in sechs Bänden, nicht in Farbe, aber trotzdem gespiegelt. Akira gilt als der erste erfolgreich in Deutschland veröffentlichte Manga. Übersetzt wurde er von Junko Iwamoto-Seebeck und Jürgen Seebeck

[bearbeiten] Anime

Der Kinofilm ist 1988 unter der Regie von Ōtomo Katsuhiro entstanden. In den frühen 90er-Jahren wurde er europaweit, sowie in den USA, im Kino gezeigt.

Der Film war einer der ersten Anime, der im Westen große Popularität erlangte. Gleichzeitig war es einer der ersten Anime, die ganz offiziell als japanische Produktion angepriesen wurden. Als solche sorgte der Film weltweit für Aufsehen und wurde mit dem Lob der Kritiker überhäuft. Gleichzeitig prägte er für die kommenden Jahre das Bild, dass Comics und Zeichentrickfilme aus Japan übermäßig brutal und pervers sein.

Akira ist auch in Deutschland auf Video (als erster offizieller Anime) und DVD erschienen. Im Jahr 2005 brachte Panini Video eine Sonderausgabe des Films mit neuer Synchronisation heraus, wobei zusätzlich noch die alte Tonspur enthalten ist. Der Film wurde 2002 außerdem auf dem Fernsehsender Pro 7 ausgestrahlt.

In England legte der Kinofilm den Grundstein für die Firma Manga Video, die bis etwa Mitte der 90er-Jahre recht erfolgreich Anime veröffentlichte.

[bearbeiten] Weblinks

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