Central Park Media
Aus Aniki
Der Anime-Ableger eines großen US-Medienkonzerns, der zunächst unter seinem Label "U.S. Manga Corps" den Markt mit solchen Nischentiteln wie MD Geist (aus dem man auch das eigene Unternehmenslogo entnahm) den US-Markt versorgte. Im Laufe der Zeit erhöhte sich nicht nur die Anzahl der Labels (das allgemeine Label "Central Park Media" kam hinzu, wie auch das Adult-Label "Anime 18"), sondern auch das Angebot erweiterte sich unter anderem um solche Perlen wie Project A-ko oder Record of Lodoss War. Später verleibte man sich die unabhängige Firma "Software Sculptors" ein, die über Serien wie Slayers verfügten und deren komplettes Management schließlich unter dem Namen Media Blasters eine neue Firma gründete.
CPM war die erste Firma, die konkrete Anime-Titel auf DVD ankündigte. Diese Ankündigungen mussten sie jedoch zurückziehen, da man nicht genau genug in die entsprechenden Lizenzverträge geguckt hatte (manche Lizenzverträge lassen nur VHS-Veröffentlichungen zu, andere nicht). Trotzdem konnte man als eine der ersten Firmen einzelne Titel auf DVD präsentieren, was einer Sublizenzierung an den Großhändler Image Entertainment zu verdanken war. Allerdings zeichneten sie sich nicht durch eine besonders hohe Qualität aus und auch die Auswahl der Titel war recht durchwachsen. Erst Jahre später liefen diese Vereinbarungen aus und man konnte selbst tätig werden, einige dieser Titel (Project A-ko, Grave of the Fireflies, Gall Force) in besserer Qualität und mit zusätzlichen Extras noch einmal auf den Markt zu bringen.
Die Qualität der DVDs von CPM hat seitdem insgesamt zugenommen, allerdings können sie nicht mit den drei Spitzenreitern mithalten, sondern teilen sich mit Media Blasters den vierten Platz. Man kann bei CPM allerdings öfter mal ein Schnäppchen machen, da sie, im Gegensatz zur Konkurrenz, Titel gerne mal aus dem Handel zurückziehen, um sie später zu einem günstigeren Preis wieder auf den Markt zu bringen.

