Der Selbstmordclub

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Der Selbstmordclub (jap. 自殺サークル jisatsu sakuru) ist eine alternative Manga-Serie des japanischen Zeichners Furuya Usamaru. In teilweise schonungslosen Bildern wird hier die Geschichte einer Gruppe von Schulmädchen gezeigt, die einen kollektiven Selbstmord plant.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Handlung

Am 31. Mai 2001 springen 54 Schulmädchen gemeinsam im Bahnhof von Shinjuku vor die einfahrende U-Bahn. Diesen kollektiven Selbstmord überlebt überraschend die Oberschülerin Saya Koda. Ihre Freundin Kyoko versucht, Saya zu helfen, und erinnert sich daran, wie sie und Saya schon in der Grundschule zu Freundinnen wurde, aber wie Saya dann im Alter von vierzehn Jahren aufgrund familiärer Verhältnisse in die Ritzer- und Prostituiertenszene rutschte und ihr immer mehr entglitt. Schließlich lernte Saya die geheimnisvolle Mitsuko kennen, die, nachdem sie ebenfalls einen kollektiven Selbstmord überlebt hatte, einen Selbstmordclub ins Leben gerufen hatte.

Kyokos Hilfe scheint zu spät zu kommen. Saya beginnt, einen neuen Club ins Leben zu rufen und zieht dabei immer mehr innerlich verzweifelte Mädchen in ihren Bann. Mithilfe ihres Lehrers versucht Kyoko Saya zu retten, doch diese ist inzwischen voll in ihrer Rolle als neue Mitsuko aufgegangen. Sayas neuer Selbstmordclub springt gemeinsam vom Dach einer Schule; Kyoko, die Saya davon abhalten will, wird betäubt und mit hinuntergezogen. Kyoko überlebt als einzige den Sturz des mehrstöckigen Schulgebäudes.

[bearbeiten] Veröffentlichungen

Die über 160 Seiten umfassende Manga-Serie erschien in Japan im März 2002 als Sammelband beim Verlag Wantsū Magazinesha. Im Oktober 2006 veröffentlichte Schreiber und Leser eine deutsche Übersetzung.

[bearbeiten] Hintergründe

Der Manga entstand zur selben Zeit wie der Realfilm Suicide Circle. Der Regisseur dieses Films trat an Furuya heran, mit der Bitte, ebenfalls eine Geschichte über kollektiven Selbstmord unter japanischen Oberschülerinnen zu erzählen, allerdings keine Adaption des Films zu zeichnen.

[bearbeiten] Weblinks

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