Inu Yasha

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Inu Yasha (jap. 犬夜叉) ist nach Urusei Yatsura, Maison Ikkoku und Ranma ½ die vierte Manga-Serie von Takahashi Rumiko.

Begonnen hat sie im November 1996, bis heute ist sie nicht abgeschlossen. Mittlerweile gibt es über 500 Kapitel, Material für mehr als 50 Sammelbände. Takahashi plante zu Beginn mindestens 50 Bände. Als Anime gibt es von InuYasha eine TV-Serie (167 Episoden) und (bislang) vier Kinofilme.

Die Geschichte ist düsterer und nicht so stark von Comedy durchsetzt wie ihre vorangegangenen großen Hits. Gewalt ist nicht wie bei Ranma ½ leichte Showeinlage, sondern wirkt durchaus bedrohlich wie in Mermaid Saga. Natürlich wird nicht immer gekämpft, auch für Spaß und Romantik ist Platz, allerdings auch hier auf einem erwachseneren Niveau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Handlung von Inu Yasha spielt vorrangig im Japan der Sengoku-Zeit (15. und 16. Jahrhundert). Viele der Charaktere sind Yōkai, Oni oder andere Wesen aus der japanischen Mythologie. Der Hauptcharakter Inu Yasha sowie einige weitere basieren auf den Inugami. Yōkai sind mächtige übernatürliche Wesen, die auch in menschenähnlicher Gestalt auftreten. Im Gegensatz zum westlichen Dämon sind sie aber keineswegs ausschließlich böse.

Die Handlung dreht sich vorrangig um den Kampf der Hauptcharaktere gegen einen Dämon namens Naraku. Außerdem geht es um die Dreiecksbeziehungen zwischen Inu Yasha, Kagome und Kikyō.

[Bearbeiten] Inu Yashas Vorgeschichte

Inu Yasha wurde als Sohn des Hundeyōkais Inu no Taishō (Herr der Hunde) und der Menschenfrau Izayoi geboren. Als Hanyō, eine Art Halbdämon, wurde er von Menschen wie Yōkai verachtet. Sein Vater kam ums Leben, als er Izayoi nach Inu Yashas Geburt vor dem Fürsten Takemaru beschützte. Da sein Halbbruder Sesshōmaru, ein vollwertiger Yōkai, ihn für den Tod des gemeinsamen Vaters verantwortlich macht, entwickelte dieser Verachtung gegenüber Inu Yasha.

Danach wuchs Inu Yasha mit seiner Mutter bei ihrer Familie auf, wurde aber wegen seiner Abstammung stets diskriminiert. Nach dem Tod seiner Mutter musste er allein zurechtkommen und sich gegen Dämonen behaupten, sodass er ständig stärker wurde.

[Bearbeiten] Inu Yasha und das Shikon no Tama

Das Shikon no Tama (四魂の玉, dt. „Juwel der vier Seelen“) hat die Fähigkeit, die Kräfte von Dämonen zu verstärken. Die vier Seelen, aus denen das Shikon no Tama besteht, sind Aramitama (荒魂), Nigimitama (和魂), Kushimitama (奇魂) und Sakimitama (幸魂). Aramitama steht für den Mut, Nigimitama für die Freundschaft, Kushimitama steht für die Weisheit und Sakimitama für die Liebe. Das Shikon no Tama entstand vor vielen Jahrhunderten, als eine große Hungersnot herrschte und die Menschen geschwächt und verzweifelt waren. Die Dämonen nutzten dies aus und drohten, die Überhand zu gewinnen. Doch die mächtige Priesterin Midoriko stellte sich ihnen entgegen. Die Dämonen verbündeten sich gegen sie und verschmolzen ihre Seelen zum größten und bösesten Dämonen. Der Kampf Midorikos gegen diesen Dämon dauerte sieben Tage und sieben Nächte. Schließlich war sie am Ende und ihre Seele drohte, von dem Dämon ausgesaugt zu werden. Mit letzter Kraft entzog sie dem Dämon seine bösartige Seele. Aus dieser und ihrer eigenen Seele entstand das Shikon no Tama. In diesem führen beide Seelen noch immer einen Kampf gegeneinander, während die Körper erstarrt sind und von Tropfsteinen umhüllt. Es wurde der Priesterin Kikyō zur Obhut überlassen.

Eines Tages trifft Kikyō auf Inu Yasha, der es ebenfalls auf das Juwel abgesehen hat. Er will mit diesem ein vollwertiger Yōkai werden. Die Priesterin und der Halbdämon verlieben sich. Onigumo, ein schwerverletzter Dieb, der von Kikyō in einer kleinen Höhle gepflegt wurde, verliebt sich ebenso in sie. Da er aber sehr schwach ist, lässt er sich von Dämonen verzehren, damit er mit ihren Körpern einen neuen formen und sich die Kräfte jener Dämonen zu Nutze machen kann. Er ersinnt in seiner neuen Gestalt, die er Naraku nennt, einen teuflischen Plan, um sich des Shikon no Tama zu bemächtigen und so ebenso ein vollwertiger Yōkai zu werden. Die Liebe zu Kikyō, die sein menschlicher Teil empfindet, verdrängt er. Als Kikyō Inu Yasha das Shikon no Tama bringen will, damit er ein Mensch werden kann und sie zusammen leben können, greift Naraku sie in Gestalt von Inu Yasha und ihn in Kikyōs Gestalt an. Durch den scheinbaren Verrat Kikyōs enttäuscht, geht der Hanyō ins Dorf, um das Juwel zu stehlen. Die schwer verwundete Kikyō schafft es jedoch, Inu Yasha mit einem Pfeil an einen heiligen Baum zu bannen, wodurch er in einen tiefen Schlaf fällt. Sie tötet ihn nicht, wie sie gekonnt hätte. Kikyō selbst wurde von Naraku so schwer verletzt, dass sie stirbt. Das Shikon no Tama wird nach ihrem letzten Willen mit ihrer Leiche verbrannt.

[Bearbeiten] Beginn der Juwelensplittersuche

Am Ende des 20. Jahrhunderts wird Kikyōs Seele in Kagome Higurashi wiedergeboren, die dadurch auch das Shikon no Tama in sich trägt. Sie ahnt von dieser Tatsache jedoch nichts. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Großvater, ihrem kleinen Bruder Sōta und dem Kater Buyo in einem Schrein in Tokio.

An ihrem 15. Geburtstag wird Kagome von einem Yōkai (Lady Tausendfuß, eine Tausenfüßlerdämonin, Mukado Jōro) in den Brunnen des Schreins gezogen. Dieser Brunnen bildet ein Zeitportal zwischen Inu Yashas und ihrer Zeit, durch das nur sie und Inu Yasha reisen können. Sie reist 500 Jahre in die Vergangenheit zurück und landet in der Zeit 50 Jahre nach Kikyōs Tod.

Sie befreit Inu Yasha von seinem Bann, damit er Lady Tausendfuß besiegen kann. Der Yōkai reißt ihr das Shikon no Tama aus dem Leib. Somit ist das Shikon no Tama wieder in der Zeit Inu Yashas aufgetaucht und erneut Ziel aller Yōkai. Im Kampf gegen die Totentanzkrähe, einen Krähendämon, schießt Kagome einen Pfeil auf diesen ab, da er das Shikon no Tama gestohlen hat und einen Dorfjungen fressen will. Jedoch trifft sie unbeabsichtigt das Juwel, das daraufhin zersplittert. Diese Splitter verteilen sich in alle Himmelsrichtungen. Nun liegt es an Kagome und Inu Yasha, die Splitter wieder einzusammeln und zu einem Juwel zusammenzufügen, bevor ihnen jemand zuvor kommt.

Auf ihrer Suche treffen sie zuerst auf Inu Yashas Halbbruder und Hundeyōkai Sesshōmaru. Dieser ist auf der Suche nach dem Schwert seines Vaters, Tessaiga, das hundert Dämonen mit einem Schlag töten kann. Doch er kann das Schwert als vollwertiger Yōkai nicht halten und es fällt zu Sesshōmarus Ärger in den Besitz von Inu Yasha.

Bald darauf treffen Kagome und Inu Yasha auf den jungen Kitsune Shippō, eine Art Fuchsdämon, den sie vor den Donnerbrüdern retten. Diese Yōkaibrüder hatten schon Shippōs Vater getötet. Daraufhin begleitet Shippō die beiden, da er sonst niemanden mehr hat.

Einige Zeit später wird Kikyō von der Dämonin Urasue aus Graberde und Knochen wiederbelebt und will sich an Inu Yasha rächen. Es kommt heraus, wie Naraku beide hereingelegt hat. Daraufhin will sie Naraku töten, aber dennoch auch Inu Yasha mit in den Tod nehmen. Dagegen stellt sich Kagome, die sich inzwischen in Inu Yasha verliebt hat.

Auf ihrer Suche nach den Juwelensplittern stoßen die drei Freunde bald auf den buddhistischen Mönch (Hōshi) Miroku, der auch Juwelensplitter sammelt, damit sie nicht Dämonen in die Hände fallen. Sein Großvater ist 50 Jahre zuvor gegen Naraku angetreten, weswegen jeder seiner männlichen Nachkommen mit einem „Windloch“ (Kazaana) in der rechten Hand verflucht wurde. Miroku kämpft erst gegen Inu Yasha, schließt sich dann aber der Gruppe an.

Später trifft die Gruppe auf die Dämonenjägerin Sango mit ihrer Katze Kirara (eine Nekomata). Sangos Familie wurde von Naraku hereingelegt und starb, während das Dämonenjägerdorf zerstört wurde. Nur Sango und ihr kleiner Bruder Kohaku überlebten. Naraku überzeugt Sango davon, dass Inu Yasha ihr Dorf zerstört hat, sodass sie sich rächen will. Kohaku steht durch einen Juwelensplitter in seinem Rücken unter Narakus Kontrolle. Als sie die Wahrheit erkennt und sich Inu Yashas Gruppe anschließt, versucht Naraku, sie mit dem Tod ihres Bruders zu erpressen und zwingt Kohaku, gegen seine Schwester zu kämpfen. Doch es gelingt, Naraku schwer zu verletzen, ohne Kohaku zu töten. Naraku kann seine Kräfte aber bald wieder vollständig herzustellen.

Die Freunde treffen auf den Wolfsyōkai Kōga, dem Anführer eines dämonischen Wolfsrudels. Dieser entführt Kagome und will diese wegen ihrer Fähigkeit, Juwelensplitter zu spüren, heiraten. Doch Inu Yasha gelingt es, Kagome zurückzuholen. Bald darauf wird Kōga von Naraku und seinem Abkömmling Kagura hereingelegt, sodass er erneut gegen Inu Yasha kämpft. Auch dieses Mal verliert er, doch gelingt es, sich gegen Kagura und Narakus ersten Abkömmling Kanna zu behaupten. Kōga gibt Kagome aber nicht auf und reist ihr hinterher, sodass sie immer wieder aufeinander treffen und er gegen Inu Yasha kämpft, was Kagome zu verhindern sucht.

[Bearbeiten] Erkenntnis Inu Yashas

Als Inu Yasha in der Folgezeit gegen einen weiteren Abkömmling Narakus kämpft, zerbricht sein Schwert Tessaiga. Dadurch wird Inu Yasha aus Selbsterhaltungstrieb zu einem Dämon und hat sich nicht mehr unter Kontrolle. Er besiegt Narakus Abkömmling und kann von Kagome zu seinem normalen Wesen zurückgeholt werden. Als Inu Yasha sich danach während Kämpfen ohne Tessaiga mehrmals in einen blutrünstigen Dämon verwandelt, fürchtet er, in diesem Zustand eines Tages seine Freunde umzubringen. Daher beschließt er, nicht mehr mit Hilfe des Shikon no Tama ein vollwertiger Yōkai zu werden. Das Schwert Tessaiga wird dem Yōkaischmied Tōtōsai übergeben, damit es dieser repariert.

Weiterhin jagen die Freunde Naraku, der mit Tricks versucht, sie zu besiegen. Inu Yasha wird in dieser Zeit stärker und erlernt neue Techniken seines Schwertes, indem er mächtige Gegner besiegt. Die Macht der Gegner geht auf Tessaiga über. Währenddessen sammeln beide Parteien weiter Splitter des Juwels. Nach einem Kampf Inu Yashas und Sesshōmarus gegen Naraku ist dieser verschwunden.

[Bearbeiten] Der Berg Hakurei und die Shichinintai

Auf ihrer Wanderung gelangen die Freunde in die Nähe des Berges Hakurei, den eine starke Barriere umgibt. Diese Barriere läutert alle Wesen, die in sie eindringen. Auch Kikyō und Kōga sind aus unterschiedlichen Gründen auf dem Weg zu dem Berg.

Währenddessen hat Naraku sieben legendäre Krieger, die Shichinintai, mit Juwelensplittern wieder zum Leben erweckt. Diese sollen, unter ihrem Anführer Bankotsu, als Söldner gegen Inu Yasha und seine Freunde kämpfen. Der erste der Krieger wird von Kōga besiegt, nach und nach können auch die anderen Krieger bezwungen werden. Zur gleichen Zeit kann sich Naraku im Inneren des Berges Hakurei von seinem letzten Kampf vollständig erholen und wird sogar noch stärker als zuvor. Dies gelingt ihm, indem er den Geist des Priesters, der den Berg beschützt, korrumpiert.

Es gelingt Naraku, Inu Yashas Gruppe und Kōga in eine Falle zu locken, aus der sie aber entkommen können. Jedoch tötet er scheinbar Kikyō vor den Augen Inu Yashas. Zudem kann er sein menschliches Herz in Form von Akago, einem Säugling, abspalten.

[Bearbeiten] Ende der Splittersuche

Nach den Ereignissen am Berg Hakurei ziehen Inu Yasha und seine Freunde weiter, um die restlichen Splitter des Shikon no Tama einzusammeln. Doch Naraku hat einen Großteil der Splitter bereits in seinem Besitz.

Währenddessen gelingt es einem mächtigen Mönch, Akago in zwei Teile zu teilen. Beide Teile überleben – einer beherbergt in Form eines Säuglings weiter Narakus Herz, der andere Teil wird zu Narakus Abkömmling Hakudōshi. Dieser schafft aus vielen Yōkai, die er tötet, den seelenlosen Dämon Mōryōmaru.

Als bekannt wird, dass sich der letzte Splitter im Jenseits befindet, beginnt ein Wettlauf dorthin, der in einem Kampf um den Splitter am Grab des Inu no Taishō gipfelt. Inu Yasha gelingt es, den Splitter zu erobern und eine neue Technik Tessaigas zu erlernen. In dieser Zeit beschließen Miroku und Sango, sobald Naraku einmal stirbt, zu heiraten. Auch kann sich Kohaku aus Narakus Bann lösen und erkennt Sango als seine Schwester wieder. Doch muss er dies verbergen und weiter mit Naraku zusammenarbeiten, damit dieser ihn nicht erneut unter seinen Bann zwingt.

Währenddessen versteckt sich Naraku mittels des Fuyōheki, einem Kristall, der das Yōki, die Ausstrahlung oder Energie eines Yōkai, unerkennbar macht. So ist er nicht mehr zu erspüren. Die Freunde können ihn dennoch finden. Es entbrennt erneut ein Kampf, der nur gewonnen wird, indem der Juwelensplitter und Tessaiga kombiniert werden. Dank Kagome gelingt es Inu Yasha, seine Fassung zu wahren und kein blutrünstiger Dämon zu werden.

[Bearbeiten] Kampf gegen Hakudōshi und Mōryōmaru

Da nun alle Juwelensplitter eingesammelt wurden, spitzt sich der Konflikt immer weiter zu. Naraku hat nun fast das ganze Juwel, doch seine Abkömmlinge Hakudōshi und Mōryōmaru, in dem sich Akago verbirgt und der ihm so eine Seele gibt, stellen sich gegen ihn. Hakudōshi kann daraufhin von Inu Yasha, Kagome und Miroku getötet werden, weil er von Naraku nicht mehr beschützt wird. Bald darauf wird Kagura von Naraku vergiftet, weil sie sich erneut gegen ihn wandte und erst Hakudōshi und dann Inu Yashas Gruppe half.

Sango erkennt, dass ihr Bruder sich wieder erinnern kann und nicht mehr von Naraku kontrolliert wird. Dieser schließt sich darauf Kikyō an, die Naraku mithilfe des vollständigen Shikon no Tama läutern und somit töten will. Dabei würden auch Kikyō und Kohaku sterben müssen. Durch den Besuch eines Wolfsyōkai-Friedhofs und dem Bestehen einiger Tests dort erhält Kōga die Goraishi (五雷指 dt. Fünf-Blitz-Finger).

In der Folgezeit gelingt es Inu Yasha, neue Techniken seines Schwertes zu erwerben, doch dadurch kann er es nur noch schwer beherrschen. Auch Mōryōmaru erwirbt neue Fähigkeiten, indem er andere Yōkai besiegt. Dies wird von Naraku und seinem neuen Abkömmling Mugen no Byakuya arrangiert, um beide gegeneinander auszuspielen. Auch Sesshōmarus Schwert Tenseiga erhält eine neue Technik, nachdem es vom Schmied Totosai umgeschmiedet wurde. Es kann jetzt einen direkten Zugang zum Jenseits öffnen.

Inu Yasha gelingt es nach einem Training, nun auch Tessaiga wieder zu beherrschen. Nach einem gemeinsamen Kampf von Inu Yasha und Kōga gegen Mōryōmaru, bei dem dieser fast besiegt worden wäre, schließt sich Kōga der Gruppe von Inu Yasha an. Mōryōmaru trifft bald darauf auf Naraku und wird nach langem Kampf und der Einmischung von Inu Yasha und Kōga von diesem absorbiert. Auch das Baby, Narakus Herz, wird wieder ein Teil von ihm.

[Bearbeiten] Vervollkommnung Tessaigas

Naraku versucht nun, Kikyōs Plan, ihn zu läutern, zu verhindern. Er verunreinigt ihres und Kagomes Herz durch die Erinnerung an die Vergangenheit, damit der Splitter Kohakus nicht mehr in seiner Reinheit eingesetzt werden kann. Kohaku schließt sich daher Sesshōmarus Gruppe an.

Als Kagome auf dem Azusa-Berg einen heiligen Bogen sucht, mit dem sie Kikyō von Narakus Miasma befreien kann, gelingt es ihr, die negativen Gefühle gegenüber Kikyō zu überwinden. Als Naraku, während Inu Yashas Suche nach Kagome auf dem Azusa-Berg, Kōga, Kikyō, Miroku, Sango und Shippō mit seinen Spinnfäden fortreißt, kommt es erneut zum Kampf gegen Naraku. Dabei kann dieser Kōgas Splitter aufnehmen, ohne geläutert zu werden und Kikyō schwer zusetzen. Inu Yashas und Kagomes baldiges Eintreffen und Eingreifen können verhindern, dass Naraku Kikyō tötet, doch stirbt sie bald darauf an Narakus Miasma in Inu Yashas Armen. Ein Teil ihrer Seele ist jedoch noch im Shikon no Tama in Naraku, um darin gegen ihn zu kämpfen. Nachdem Kōga nun seine Juwelensplitter verloren hat, verlässt er die Gruppe zusammen mit seinen Gefährten Ginta und Hakkaku.

Zu dieser Zeit besucht Sesshōmaru seine Mutter in ihrem Schloss, um mehr über die Meido Zangetsua herauszufinden und stärker zu werden. Beim Training gegen einen Höllenhund werden aber Kohaku und Rin ins Jenseits gerissen und Sesshōmaru folgt ihnen. Dort stirbt Rin und Sesshōmaru und Kohaku kehren mit ihrem toten Körper zurück. Da er lernte, um das Leben von Rin zu bangen, wird seine Technik stärker. Rin wird darauf von seiner Mutter wiederbelebt.

Nach einem Kampf Kannas gegen Inu Yasha teilt diese Kagome kurz vor ihrem Tod mit, dass das Licht im Inneren des Juwels Naraku töten wird. Bei einem Kampf gegen einen weiteren Dämon wird Sangos Waffe, das Hiraikotsu, fast zerstört und Miroku riskiert sein Leben. Während der Reparatur der Waffe schwören beide, ihr Leben für den anderen hergeben zu wollen.

Bei einem Kampf gegen einen ehemaligen Feind seines Vaters, bei dem ihm Inu Yasha zuhilfe kommt, wird Sesshōmaru offenbart, dass Tenseiga von Tessaiga abgespalten wurde, um die Technik Meido Zangetsua von Tessaiga zu trennen. Nur durch die Anwesenheit Tessaigas gelingt Sesshōmaru eine vollständige Meido, was ihn daraufhin wütend macht, da er sich seinem jüngeren Bruder untergeordnet fühlt. Bald darauf greift Naraku Kohaku an, um an den letzten Juwelensplitter zu kommen, doch verhindert Kikyōs Bann über den Splitter dies.

Bald darauf bringt Naraku Sesshōmaru dazu, erneut gegen Inu Yasha zu kämpfen, um die Kräfte Tessaigas zu rauben. Doch beim Kampf geht auch die Meido Zangetsuha auf Tessaiga über und Sesshōmaru bleibt nur sein Tenseiga mit der Macht, Tote wiederzubeleben.

[Bearbeiten] Kampf gegen Naraku

Bald darauf versucht Naraku mit einer von ihm kontrollierten Miko, Kagome ihre Kräfte zu nehmen. Doch diese kann der Falle entkommen und erfährt, dass ein Teil ihrer Macht noch versiegelt ist. Kurz darauf wird Sesshōmaru von Magatsuhi angegriffen, den Naraku aus dem Juwel der vier Seelen heraus erschaffen hat. Magatsuhi entstand aus dem bösen Willen der Dämonen, die im Juwel versiegelt sind. Sesshōmaru gerät in Bedrängnis und auch Kohaku wird angegriffen, da Magatsuhi von Kikyōs Bann nicht abgewehrt wird. Nachdem auch Inu Yasha in den Kampf eingegriffen hat, wird Sesshōmaru von Magatsuhi fast verschlungen. Doch erhält er ein neues Schwert, Bokusaiga, und einen neuen linken Arm, die aus seinem Körper kommen. Dies wird von Totōsai damit erklärt, dass Sesshōmaru nun den Kampf um Tessaiga aufgegeben und seinen Vater übertroffen hat. Das Schwert fügt dem Gegner auch dann noch Schaden zu, wenn es ihn nicht mehr berührt. So kann er Magatsuhis Körper vernichten, doch dieser kann fliehen, da der Körper nur geliehen war.

Jedoch ist nun Kagomes Macht vom Anblick Magatsuhis vollständig versiegelt und Kohaku bewusstlos. Sesshōmaru sucht Magatsui, um ihn endgültig zu töten. Zugleich muss Kagome die Aufnahmeprüfung zur Oberschule ablegen, obwohl sie kaum Zeit zum Lernen hatte. Als Sesshōmaru abwesend ist, ergreift Magatsuhi Besitz von Kohaku, führt diesen zu Naraku und versucht sein Herz zu verunreinigen, sodass Kikyōs Bann auf seinen Splitter nicht mehr wirkt. Beim erfolglosen Kampf gegen Magatsuhi wird Miroku schwer vergiftet, als er sein Kazaana einsetzt, Sango, Inu Yasha und Kagome folgen Magatsuhi und können Kohaku wieder zu Bewusstsein verhelfen. So ist dieser von Magatsuhi befreit und der eingreifende Sesshōmaru kann ihn vernichten. Doch sind durch den Angriff auf Miroku und Rin in diesen auch noch Teile Magatsuhis erhalten und Naraku entführt Rin, um Magatsuhi bei sich zu haben. Nachdem Sesshōmaru bereits zu diesen aufgebrochen ist, greift Naraku erneut an, doch der geläuterte Kohaku und Inu Yasha stellen sich ihm entgegen. Es gelingt Naraku, Kohaku den Splitter zu entreißen und so das Juwel zu vervollständigen und verunreinigen. Dennoch überlebt Kohaku, weil der Wille Kikyōs aus dem Splitter in seinen Körper übergegangen ist und ihn am Leben hält.

Naraku besitzt nun das vollständige Juwel der vier Seelen. Er gebraucht es, um seine vollkommene Form, eine riesige schwarze Spinne, zu erlangen. Inu Yasha, Kagome, Sango, Miroku und Sesshōmaru brechen auf, um Naraku zu töten und Rin zu befreien. Sie dringen in sein Inneres ein, da ein Kampf von außen Rin gefährden könnte, werden aber bald getrennt. Währenddessen nimmt Narakus Körper die Form einer riesigen Kugel an und schwebt in die Luft. So gelangen Kagome und Inu Yasha in die Nähe des Juwels, wodurch Inu Yasha zum Dämon wird und Kagome angreift. Nachdem sie in einen Abgrund gestürzt ist, glaubt er, sie getötet zu haben, während sie von Sesshōmaru gerettet wird. Sango und Miroku kämpfen gemeinsam gegen Naraku, doch ist Miroku bald gezwungen, sein Kazaana einzusetzten, obwohl es ihn nun verschlingen könnte. Er trennt sich von Sango, um sie zu schützen.

Als Inu Yasha auf Rin trifft, geht Magatsuhi auf ihn über und er wird wieder zum Dämon. Sesshōmaru, der auf ihn trifft, versucht Magatsuhi zu vernichten. Dies gelingt ihm gemeinsam mit Inu Yasha, als dieser von Kagome wieder zu Sinnen gebracht wird. Dadurch werden Kagomes Kräfte wieder frei und im Juwel der vier Seelen erscheint wieder ein Licht der Hoffnung. Dieses will Naraku nun missbrauchen, um Miroku in eine Falle zu locken. Gleichzeitig dringen auch Kohaku, Rin und Jaken in Naraku ein, um ihren Freunden zu helfen und werden dabei getrennt. Kagome kann mit einem Schuss auf das Juwel verhindern, dass Miroku und Sango Naraku in die Falle gehen, doch hätte Sango fast Rin geopfert und Miroku sein Kazaana geöffnet. Durch den Schuss wurde auch das Licht endgültig zurück in das Juwel gebracht. Doch als Sango und Miroku geschwächt sind und sich ihrem Schicksal fügen, vom Kazaana verschlungen zu werden, wird die Dunkelheit wieder stärker. Inu Yashas Meido Zangetsuha kann gegen Naraku mit dem Juwel zunächst nichts ausrichten, doch als Kagome ihm zweifeln lässt, ob das Juwel ihm seinen wahren Wunsch erfüllt, gelingt es Inu Yasha, die Technik zu verändern und Naraku zuzusetzen. Nun greift Sesshōmaru an, wodurch der Körper Narakus von seinem Schwert nach und nach zerstört wird. Als Byakuya versucht, Kagome zu töten, wird er selbst von Inu Yasha umgebracht. Miroku und Sango schöpfen wieder Hoffnung, als sie von Shippō unterstützt werden und der Fluch des Kazaanas aufgrund Narakus Schwäche ebenso schhwächer wird. Als ein großer Teil von Narakus Körper durch Bokusaiga zerstört ist, treffen sich alle bei Narakus Kern, um ihn zu vernichten.

Während Naraku zerfällt, nähert er sich demDorf Kaedes und droht nun, auf das Dorf zu fallen und es zu vernichten, sollte er getötet werden. Dch Sesshōmaru rührt das nicht und er greift an, woraufhin alle den Körper Narakus verlassen. Nach einem Angriff Inu Yashas von außen ist Naraku geschwächt und Kagome kann das Juwel sehen. Sie schießt erneut darauf. Sie trifft, als Naraku erkennt, das er sich in Wirklichkeit die Liebe Kikyōs wünschte. Als Naraku mit dem Juwel nun über dem knochenfressenen Brunnen verschwindet, erscheint hinter Kagome eine Meido Zangetsuha und verschlingt sie, auch der Brunnen verschwindet. Auch in Kagomes Zeit verschwindet der Brunnen. Aber auch Mirokus Kazaana ist verschwunden, der Fluch aufgehoben. Um Kagome zu finden springt Inu Yasha durch eine selbsterzeugte Meido Zangetsuha, während Kagome in einer Illusion innerhalb des Shikon no Tamas steckt, aus der sie sich durch die Erinnerung an Inu Yasha befreit, doch nun in der Einsamkeit verzweifelt. Nach Narakus letztem Wunsch soll sie für ewig hier gefangen sein und wie zuvor Midoriko gegen die Dämonen einen ewigen Kampf gegen ihn führen. Als Inu Yasha Kagome erreicht, erkennt diese, was der richtige Wunsch ist und wünscht sich, dass das Juwel für immer verschwindet.

Nachdem beide aus dem Juwel befreit sind, lebt Kagome in ihrer Welt und geht auf die Oberschule, während Inu Yasha im Mittelalter bleibt. Sango und Miroku heiraten und bekommen drei Kinder, Shippō und Rin leben mit ihnen im Dorf und Kohaku wird Dämonenjäger. Als Kagome nach drei Jahren ihren Schulabschluss hat, kehrt sie zurück ins Mittelalter, heiratet Inu Yasha und lebt dort weiter.

[Bearbeiten] Charaktere

[Bearbeiten] Inuyashas Gruppe

Inu Yasha
犬夜叉
Bed.: Inu dt. Hund, Yasha buddh. Dämon, Nachtgespenst
Ist die männliche Hauptfigur und ein Hanyō. Seine Hauptwaffe ist das magische Schwert Tessaiga, welches aus einem Fangzahn seines Vaters geschmiedet wurde, und hundert Dämonen auf einmal töten kann. Vollwertige Yōkai können das Schwert nicht benutzen und Inu Yasha kann die Macht von Tessaiga nur nutzen, wenn er vorhat damit Menschen zu beschützen. Das Schwert ist meist nur eine rostige Klinge, verwandelt sich aber, sobald es gezogen wird in ein scharfes Schwert. Der am häufigsten verwendete Angriff ist das Kaze no Kizu (風の傷 dt. „Wunde des Windes, in der Fernsehserie Windnarbe“).

Da er ein Hanyō ist, wird Inu Yasha in Neumondnächten zu einem Menschen und verwandelt sich in gefährlichen Kämpfen ohne Tessaiga in einen blutrünstigen Dämon. Er liebt Kikyō, auch nachdem beide von Naraku hereingelegt wurden. Im Laufe der Handlung verliebt er sich auch in Kagome, kann Kikyō aber nicht vergessen. Er ist sehr temperamentvoll und häufig etwas schroff. Inu Yasha isst gern Ramen, das Kagome ihm aus ihrer Zeit mitbringt.

Kagome Higurashi
日暮かごめ
Bed.: Higurashi dt. Sonnenuntergang, Abend
Kagome ist ein gewobenes Bambusmuster
Ist die weibliche Hauptfigur und eine Neuntklässlerin aus dem heutigen Japan. Kagomes Hauptwaffe sind Pfeil und Bogen. Sie hat, genau wie Kikyō, die Gabe mit magischen Pfeilen Dämonen zu bekämpfen.

Im Laufe der Handlung verliebt sie sich in Inu Yasha und leidet deswegen sehr darunter, dass Inu Yasha Kikyō nicht vergessen kann. Kagome ist dazu fähig, Inu Yasha durch den Befehl „Sitz!” im Manga bzw. „Mach Platz“ im Anime (jap. Osuwari) zu Boden zu zwingen, sodass er sich nicht mehr bewegen kann. Dies funktioniert nur bei Kagome.

Shippō
七宝
Bed.: buddh. 7 Bodenschätze
Das fast gleich ausgesprochene Shippo (尻尾) bedeutet Schwanz
Ist ein junger Fuchsyōkai (Kitsune), der sich der Gruppe um Inu Yasha angeschlossen hat, weil seine Eltern von den Yōkai Manten und Hiten getötet wurden. Er sieht in Kagome eine Art große Schwester und Ersatzmutter. Er kann sich in alles Mögliche verwandeln, wenn auch nicht sehr gut: Sein Schwanz wird nicht mitverwandelt. Obgleich Shippō meist ein sehr kindliches und verspieltes Verhalten an den Tag legt, zeigt er sich doch erwachsen und verantwortungsbewusst, wenn es darauf ankommt. Sein freches Mundwerk beschert ihm öfters eine Kopfnuss von Inu Yasha. Shippōs Angriff heißt Kitsunebi (狐火), was so viel wie „Fuchsfeuer“ bedeutet.
Miroku
弥勒
Bed.: jap. für Maitreya, eine Art buddh. Messias
Ist ein buddhistischer Mönch. Er handelt allerdings manchmal eigensinnig und ist ein Frauenheld. Er ist von Naraku mit einem „Windloch“ (風穴 Kazaana) in der rechten Hand verflucht, welches nur an die männlichen Nachkommen vererbt wird. Er setzt es als Waffe ein, indem er den Gegner damit einsaugt, sonst ist es mit einem Rosenkranz versiegelt. Allerdings wird es ständig größer und wird ihn eines Tages selbst einsaugen, wie auch schon seinen Großvater und Vater zuvor. Er reist mit Inu Yasha, um Naraku, den Urheber des Fluches, zu töten und damit den Fluch zu brechen. Damit sein Blut weiterfließt, fragt er jede Frau, ob sie ihm ein Kind gebären will, worauf Sango immer sehr empört reagiert.
Sango
珊瑚
Bed.: Koralle
Ist eine Dämonenjägerin (妖怪退治屋 Yōkai Taijiya) und mit ihrem Bruder Kohaku die einzige Überlebende ihres Dorfes, da dieses Dorf von Naraku mit einer List ausgelöscht wurde. Sie reist mit Inu Yasha, um sich an Naraku zu rächen, der ihren jüngeren Bruder Kohaku unter seiner Kontrolle hat. Ihre Hauptwaffe ist ein gigantischer Bumerang (飛来骨 Hiraikotsu, dt. „fliegender Knochen“).
Kirara
雲母
Bed.: Glimmer
Ist eine Nekomata, eine Art japanischer Katzendämon, der in seiner normalen Form einer kleinen Katze mit zwei Schweifen gleicht. Bei Gefahr verwandelt sie sich zu einer Art feurigem Säbelzahntiger, wächst und kann fliegen. Sie ist die treue Helferin und Freundin von Sango.

[Bearbeiten] Kagomes Familie

Sōta Higurashi
日暮草太
Bed. von Sōta: dickes Gras
Ist der kleine Bruder von Kagome. Er ist ein netter und anständiger Bruder, der sich um die Schulleistungen seiner Schwester sorgt. Er ist ein ziemlicher Angsthase. Weil er sich nicht in die Nähe des Knochen fressenden Brunnens traute und Kagome vorausschickte, landete sie im mittelalterlichen Japan.
Frau Higurashi
ママ Mama
Ist die Mutter von Kagome und Sōta. Ihr macht es anscheinend nichts aus, dass ihre Tochter immer wieder in das gefährliche japanische Mittelalter reist. Sie ist oft besorgt und hilft Kagome wo sie kann. Auch an Inu Yasha denkt sie oft.
Großvater
爺ちゃん (O)Jii-chan
Der Großvater von Kagome und Sōta lässt sich immer neue Krankheiten für Kagome einfallen, um sie und ihre ständigen und längeren Ausflüge in das japanische Mittelalter bei der Schule und ihren Freundinnen zu entschuldigen. Außerdem ist er der Hüter des Schreins, in dem die Higurashis leben.
Kater Buyo
ブヨ
Bed.: von jap. buyo buyo für weich, schwabbelig
Kagomes dicker Kater. Weil Sōta dachte, er wäre in den Brunnen gefallen, geschah die ganze Tragödie.

[Bearbeiten] Sesshoumarus Gruppe

Sesshōmaru
殺生丸
Bed.: perfekt Töten und Wiedererwecken
Er ist ein sehr mächtiger, vollwertiger Hundeyōkai und gleichzeitig der Halbbruder Inu Yashas. Sie haben den gleichen Vater, aber verschiedene Mütter. Sesshōmaru verachtet die Menschen und so auch seinen Bruder, weil dieser ein halber Mensch ist. Außerdem vererbte ihr Vater Inu Yasha das Schwert Tessaiga, welches hundert Dämonen auf einmal töten kann. Auch kam Inu Yasha später seinenem Bruder bei der Schlacht gegen die Pantheryōkai nicht zu Hilfe. Sesshōmaru hingegen bekam Tenseiga, ein Schwert, welches hundert Leben retten kann und seiner Meinung nach nutzlos ist.

Sesshōmaru erweckte das Menschenmädchen Rin wieder zum Leben, die seitdem mit ihm reist. Nachdem er für Kagura bei deren Tod Mitleid fühlte, wurde Tenseiga von dessen Schmied Totosai umgeschmiedet, sodass es den Weg ins Jenseits öffnen kann und auch im Kampf nutzbar wird.

Jaken
邪見
Bed.: Irrlehre, falsche Denkweise
Ist ein in den magischen Künsten bewanderter Kappa und Untergebener von Sesshōmaru. Er war der König eines Volkes, das eines Tages angegriffen wurde. Sesshōmaru rettete Jaken unbewusst das Leben, wofür dieser Sesshōmaru folgt. Zusätzlich bekam er den magischen „Kopfstab“ (人頭杖 Jintōjō), damit er nicht wehrlos ist. Trotz zahlreicher Misshandlungen von Sesshōmaru bleibt er weiterhin seinem Meister treu.
Rin
りん
Ist eine kleine Waise, welche Sesshōmaru begleitet. Sie versorgte Sesshōmaru, nachdem er von Inu Yasha beim Kampf um Tessaiga schwer verwundet wurde, mit Essen und Trinken. Später wurde sie von Kōgas Wölfen getötet, die ihr Dorf überfielen. Sesshōmaru revanchierte sich bei ihr, indem er sie mit Tenseiga wiederbelebte. Rin ist gutherziges und hilfsbereites Mädchen mit einem gewissen naiven Spürsinn, so erkennt sie als einzige, was Kagura für Sesshōmaru empfindet.

[Bearbeiten] Narakus Gruppe

Naraku
奈落
Bed.: Hölle, Abgrund
Ist ein Hanyō und der Hauptantagonist. Er sucht das Juwel der vier Seelen, um der mächtigste Dämon zu werden. Er verfolgt seine Ziele rücksichtslos, tötet dabei unzählige Menschen und spinnt viele Intrigen. Er kennt keine Gefühle und lässt meist seine Abkömmlinge kämpfen. Obwohl er ein Dämon ist, hat er noch das Herz des Räubers Onigumo, der ursprünglich in Kikyō verliebt war. Onigumo liebt sie noch immer, und wegen seiner Gefühle für sie würde er sie am liebsten töten.
Kanna
神無
Bed.: ohne Gott
Ist der erste Abkömmling Narakus. Sie kann mit ihrem Spiegel Angriffe reflektieren und die Seelen anderer einfangen. Kanna ist jedoch machtlos gegen Kagomes Pfeile. Da sie erst nach Kagura auftritt, wird sie fälschlicherweise oft für den zweiten Abkömmling Narakus gehalten.
Kagura
神楽 '
Bed.: shintoistischer Tempeltanz
Ist der zweite Abkömmling Narakus und die Schwester Kannas. Sie ist Herrscherin über den Wind und hasst Naraku, weil dieser ihr Herz besitzt und damit ihr Leben in seiner Hand hat. Ihre Attacken beinhalten meist den Begriff Tanz. Später versucht Kagura Sesshōmaru dazu zu überreden, Naraku für sie zu töten. Zwischen beiden entwickelt sich im Lauf der Geschichte eine gegenseitige Zuneigung. Wegen ihrer Aktionen gegen Naraku wird sie von diesem vergiftet, erhält jedoch vorher ihr Herz zurück und stirbt in Freiheit.
Goshinki Er ist der dritte Abkömmling Narakus aus dessen Zähnen Sesshōmaru sich später ein neues Schwert schmieden lässt: Toukijin.
Hakudōshi Im späteren Verlauf der Geschichte von Naraku geschaffen, ist er gleichzeitig ein Teil Narakus. Er verkörpert den menschlichen Einfluss Onigumos, Narakus menschlicher Hälfte.
Mōryōmaru Ein weiteres von Hakudōshi und Naraku geschaffenes Wesen. Er stellt sich später erfolgreich gegen Naraku, da dieser sein Herz in ihm versteckt hat.

[Bearbeiten] Shichi'nintai

Bankotsu
蛮骨
Bankotsu ist der Anführer der sieben Krieger und will Inu Yasha umbringen. Er arbeitet für Naraku, damit dieser ihnen Juwelensplitter überlässt. Bankostu liebt sein Schwert : "Banryu"(蛮竜).

[Bearbeiten] Weitere Charaktere

Kohaku
琥珀
Bed.: Bernstein
Ist der jüngere Bruder von Sango. Er wurde bei seinem ersten Kampf als Dämonjäger von Naraku schwer verletzt. Naraku setzte ihm aber einen Splitter des Shikon no Tama in seinem Rücken ein. So blieb er am Leben, war aber eine Zeit lang unter Kontrolle Narakus.
Kikyō
桔梗
Bed.: Ballonblume
Sie ist eine Priesterin (Miko) und Geliebte von Inu Yasha. Wie bei Kagome ist ihre Waffe Pfeil und Bogen. Nach ihrer Wiederbelebung ist sie nur noch ein Wesen aus Erde und Knochen, das sich mit den Seelen Verstorbener am Leben hält.
Kōga
鋼牙
Bed.: stählerner Fangzahn
Ist ein Wolfsyōkai und der Anführer eines dämonischen Wolfsrudels. Seit seiner ersten Begegnung mit Kagome ist er in sie verliebt und zieht sich damit die Eifersucht Inu Yashas zu. Daneben hat er bereits vor Jahren Ayame (菖蒲), der Tochter des Anführers einen anderen Rudels, versprochen sie zu heiraten. Kōga besitzt zwei Juwelensplitter, die ihm erlauben unglaublich schnell zu laufen. Seit seiner Begegnung mit Kagome verschont er jedes Dorf und rettet Menschen, da er weiß, dass Kagome das gutheißt. Er ist ein verantwortungsbewusster Anführer, der sich um das Wohl seiner Wölfe kümmert. Daher jagt er Naraku, weil dieser seine Leute umbrachte.
Ginta und Hakkaku
銀太 , 白角
Bed.: Ginta dt. reich an Silber, Hakkaku dt. weißes Horn
Die beiden begleiten Kōga auf seiner Suche nach Naraku. Sie sind ziemliche Feiglinge und auch nicht besonders zäh und ausdauernd. Sie betrachten Kagome als ihre „Schwester“ (Manga) oder „Chefin“ (Anime), weil Kōga sie zu seiner Frau machen will. Daher versuchen sie Kagome gegebenenfalls zu beschützen.
Myōga
冥加
Bed.: Gnade Buddhas
Ist ein sehr ängstlicher Floh-Dämon, der Inu Yashas Gruppe regelmäßig begleitet und mehr Beschwerden als Rat beschert. Er genießt wegen seiner Feigheit kein großes Ansehen bei Inu Yashas Gruppe. Er stand schon Inu Yashas Vater Inu no Taishō zur Seite und liebt es, Inu Yashas Blut zu saugen.
Kaede

Bed.: Ahorn
Ist die jüngere Schwester Kikyōs. Nach dem Tod ihrer Schwester wurde sie selbst eine Miko und ist mittlerweile eine Frau gesetzten Alters. Als Kagome das Shikon no Tama zerbrach, trug Kaede ihr auf, die Juwelensplitter zu suchen. Außerdem legte sie Inu Yasha die magische Perlenkette an, durch die Kagome ihn mit „Mach Platz!“ bändigen kann.
Tōtōsai
刀々斎
Bed.: Schwert- Zeremonienmeister
Ist ein feuerspeiender Yōkaiwaffenschmied. Er schmiedete neben anderen auch die magischen Schwerter Tessaiga und Tenseiga im Auftrag von Inu Yashas Vater, dessen guter Freund er auch war. Von Inu no Taishō wurde er auch beauftragt, Inu Yasha in der Handhabung von Tessaiga zu unterweisen. Meist kritisiert er diesen aber nur wegen des in seinen Augen unsachgemäßen Gebrauchs von Tessaiga. Bei Gefahr macht er sich, ähnlich wie Myōga, sofort aus dem Staub. Sein Reittier ist eine fliegende dreiäugige Kuh.

[Bearbeiten] Konzeption

Im Verlauf der Handlung tauchen regelmäßige Muster auf, so wird ein Hinweis auf einen Juwelensplitter gefunden und dieser dann im Kampf erworben. Diese Muster werden jedoch häufig von übergreifenden Handlungselementen durchbrochen, so gehen im Kampf gegen Naraku auch Splitter verloren und außerdem findet die Suche nach den das Shikon no Tama bildenen Splittern auch ein Ende. Auch ist Kagome nicht im Mittelalter gefangen, sondern kehrt regelmäßig in ihre Zeit zurück. Die Haupthandlung verbindet nicht nur die einzelnen Ereignisse, sondern schreitet auch selbst fort.

Inu Yasha wird von der FUNime vor allem als Mischung von Themen beschrieben, die Takahashi bereits früher bearbeitet hat. So sei es teilweise so düster und ernst wie Mermaid Saga („Insofern könnte man Inu-Yasha vielleicht sogar als Takahashis zweite Horror-Serie neben der Meerjungfrauen-Saga bezeichen.“), aber auch eine romantische Komödie wie Ranma ½. Dazu kommen viele mythologische Elemente und viele Kämpfe. Durch die weibliche Hauptfigur würde Inu Yasha stärker als Takahashis andere Serien auch Frauen oder Mädchen anzusprechen.[1]

Weil der Manga wie etwa auch Detektiv Conan im Shōnen Sunday-Magazin veröffentlicht worden ist und dieses sich vor allem an Jungen im Grund- und Mittelschulalter richtet, lässt er sich der Shōnen-Gattung zuordnen.

[Bearbeiten] Manga

[Bearbeiten] Entstehung

Im Gegensatz zu Takahashis vorherigem Werk Ranma ½ ist die Geschichte um Inu Yasha um einiges düsterer und ernsthafter gestaltet. Takahashi sagte hierzu, dass sie diesmal etwas anderes als eine Komödie machen wollte, um damit eine neue Richtung einzuschlagen[2]. Als Handlungszeit wählte sie die Sengoku-Zeit, da diese genügend Stoff für Geister- und Dämonengeschichten biete. Außerdem wirke Brutalität und Grausamkeit, im Kontext dieser Epoche dargestellt, wesentlich sanfter als beispielsweise in der heutigen Zeit.

Rumiko Takahashi nahm sich auch mehr Zeit für die Serie und ging diese ruhiger an, weil sie nach dem Erfolg von Ranma ½ nicht mehr unter dem Druck stand einzelne Szenen oder auch ein ganzes Werk von Bestand zu schaffen, das den Lesern im Gedächtnis bleibt. [3]

Die in Inu Yasha auftretenden Yōkai und Sagengestalten stammen zum Teil aus der japanischen Mythologie. Viele entsprangenaber auch Takahashis Feder. Auch entwickelte sie die meisten davon nicht auf Basis historischer Nachforschungen, sondern verwendete geläufige Darstellungen, wie zum Beispiel einen Samurai mit Rüstung und Pferd. Das Shikon no Tama ist ebenfalls eine Erfindung von ihr ohne historische Grundlagen.[2]

Rumiko Takahashi entwarf die Handlung und Welt von Inu Yasha, wie dies üblich ist, für die japanische Leserschaft. Daher achtete sie nicht auf die Verständlichkeit, insbesondere der historischen und mythologischen Hintergründe, für das internationale Publikum. [3]

Der Handlungsbogen steht beim Beginn von Takahashis Geschichten grundsätzlich nicht fest, sondern wird im Verlauf der Serie entwickelt.

Einige Charaktere erinnern an solche aus anderen Mangas Takahashis. So scheint die Beziehung zwischen Inu Yasha und Kagome Ranma ½ entliehen, ebenso wie der Wolfsyōkai Kōga, der dem Charakter Ryōga aus derselben Serie ähnelt. Es wurden für diese auch die selben Synchronsprecher eingesetzt. Anderes erinnert an Takahashis Kurzgeschichte Honō Tripper von 1983, da auch diese Geschichte von einem Mädchen erzählt, das zwischen der Moderne und der Sengoku-Zeit reist. Dieses trifft dort ebenso einen Krieger. Auch im Charakterdesign und der Beziehung der Hauptcharaktere gibt es Ähnlichkeiten zu Inu Yasha.

Takahashi verwendete viele heute unüblich gewordene Namen. So entstanden viele aus Assoziationen zur Person (Inu Yasha = Hund + Waldgeist), oder der Bedeutung der Personen in der Handlung. So wurde Kikyō nach der Ballonblume benannt, weil diese für unveränderliche Liebe steht. Kagome bekam ihren namen, weil Takahashi Namen, die auf -me enden süß findet und dies zu Kagome passen sollte. [4]

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

Inu Yasha erscheint in Japan seit 1996 in Einzelkapiteln im Manga-Magazin Shōnen Sunday, das wöchentlich mit einer Auflage von über einer Million (2006)[5] veröffentlicht wird. Der Shogakukan-Verlag bringt diese Einzelkapitel auch regelmäßig in Sammelbänden heraus, von denen bisher 52 erschienen sind. Die Reihe wurdel mit dem 158. Kapitel im Juni 2008 beendet. Bis 2004 haben sich diese Taschenbuchbände in Japan etwa vierzig Millionen mal verkauft.[6]

Der Manga wird in mehrere Sprachen übersetzt; er wird sowohl in Asien und Europa als auch in Nord- und Südamerika veröffentlicht. Auf Deutsch erscheint die Manga-Serie seit Juni 2002 bei Egmont Manga und Anime (EMA), ünbersetzt von Oke Maas. Bisher wurden 52 Bände veröffentlicht. Bis Anfang November 2006 wurden von den deutschsprachigen Manga-Bänden insgesamt eine Million Exemplare verkauft. In den monatlichen Manga-Charts in Deutschland sind die Einzelbände jeweils auf den vorderen Rängen zu finden.

Nr. ISBN erschienen
Inu Yasha 1 ISBN 3-89885-523-6 06.2002
Inu Yasha 2 ISBN 3-89885-524-4 08.2002
Inu Yasha 3 ISBN 3-89885-525-2 10.2002
Inu Yasha 4 ISBN 3-89885-526-0 12.2002
Inu Yasha 5 ISBN 3-89885-527-9 02.2003
Inu Yasha 6 ISBN 3-89885-528-7 04.2003
Inu Yasha 7 ISBN 3-89885-529-5 06.2003
Inu Yasha 8 ISBN 3-89885-530-9 08.2003
Inu Yasha 9 ISBN 3-89885-531-7 10.2003
Inu Yasha 10 ISBN 3-89885-532-5 12.2003
Inu Yasha 11 ISBN 3-89885-533-3 01.2004
Inu Yasha 12 ISBN 3-89885-534-1 02.2004
Inu Yasha 13 ISBN 3-89885-535-X 03.2004
Inu Yasha 14 ISBN 3-89885-536-8 04.2004
Inu Yasha 15 ISBN 3-89885-537-6 05.2004
Inu Yasha 16 ISBN 3-89885-538-4 06.2004
Inu Yasha 17 ISBN 3-89885-539-2 07.2004
Inu Yasha 18 ISBN 3-89885-540-6 08.2004
Inu Yasha 19 ISBN 3-89885-541-4 09.2004
Inu Yasha 20 ISBN 3-89885-542-2 10.2004
Inu Yasha 21 ISBN 3-89885-543-0 11.2004
Inu Yasha 22 ISBN 3-89885-544-9 12.2004
Inu Yasha 23 ISBN 3-89885-545-7 01.2005
Inu Yasha 24 ISBN 3-89885-546-5 02.2005
Inu Yasha 25 ISBN 3-89885-547-3 03.2005
Inu Yasha 26 ISBN 3-89885-548-1 04.2005
Inu Yasha 27 ISBN 3-89885-549-X 05.2005
Inu Yasha 28 ISBN 3-89885-550-3 06.2005
Inu Yasha 29 ISBN 3-89885-551-1 07.2005
Inu Yasha 30 ISBN 3-89885-552-X 08.2005
Inu Yasha 31 ISBN 3-7704-6293-9 09.2005
Inu Yasha 32 ISBN 3-7704-6294-7 10.2005
Inu Yasha 33 ISBN 3-7704-6354-4 11.2005
Inu Yasha 34 ISBN 3-7704-6355-2 12.2005
Inu Yasha 35 ISBN 3-7704-6356-0 01.2006
Inu Yasha 36 ISBN 3-7704-6357-9 02.2006
Inu Yasha 37 ISBN 3-7704-6359-5 03.2006
Inu Yasha 38 ISBN 3-7704-6440-0 04.2006
Inu Yasha 39 ISBN 3-7704-6441-9 06.2006
Inu Yasha 40 ISBN 3-7704-6442-7 08.2006
Inu Yasha 41 ISBN 3-7704-6593-8 10.2006
Inu Yasha 42 ISBN 3-7704-6594-6 12.2006
Inu Yasha 43 ISBN 3-7704-6595-4 02.2007
Inu Yasha 44 ISBN 978-3-7704-6734-1 04.2007
Inu Yasha 45 ISBN 978-3-7704-6735-8 06.2007
Inu Yasha 46 ISBN 978-3-7704-6736-5 08.2007
Inu Yasha 47 ISBN 978-3-7704-6815-7 10.2007
Inu Yasha 48 ISBN 978-3-7704-6816-4 12.2007
Inu Yasha 49 ISBN 978-3-7704-6817-1 02.2008

[Bearbeiten] Artbook

Inu-Yasha Illustration (Shōnen Sunday Graphic) 160 Seiten ISBN 4091011896

[Bearbeiten] Anime-Verfilmungen

[Bearbeiten] Umsetzung als Anime-Serie

Inu Yasha wurde von Studio Sunrise als Fernsehserie umgesetzt. Die Umsetzung des Mangas als Fernsehserie sollte möglichst nah am Original bleiben. Obwohl es häufig üblich ist, bekannte oder beliebte Charaktere in einer Serie eher auftauchen zu lassen, blieb die Reihenfolge bei Inu Yasha wie von Takahashi vorgesehen. Die Spannung sollte wie im Manga zuerst mit Inu Yasha und Kagome allein aufgebaut werden, bis Shippō, Miroku und Sango dazukommen. Man „wollte die Fans auf keinen Fall betrügen“, indem man sich zu sehr von der Vorlage entfernt.[7] So bleibt die Handlung lange wie im Manga, erst später kommen Füllerfolgen hinzu, sowie Ayame als Verlobte von Kōga als zusätzlicher Charakter.

Auch im Aussehen der Charaktere wollte man nah am Manga bleiben. Dennoch veränderte der Character-Designer Yoshihito Hishinuma die Proportionen Kopf zu Körper von 1:6 zu 1:6,5 bis 1:7. Dadurch sollten die Figuren in der Animation nicht so schwer und realistischer wirken. Auch wurden die Köpfe oft schmaler (z.B. bei Sesshōmaru) im Vergleich zur Frisur größer. Auch wurde Kikyō etwas anders gestaltet, um sie mehr von Kagome abzuheben. [8]

Für die Hintergründe, die durch den Manga nur in geringem Maße vorgegeben waren, wurden umfangreiche Recherchen geführt. So besuchte der künstlerische Leiter Shigemi Ikeda die Stadt Takayama, um dort die Lebensweise des japanischen Mittelalters in Erfahrung zu bringen und Bauweise und Alltagsgegenstände der Zeit kennenzulernen. Das Aussehen der dargestellten Schlösser wurde ebenso in Recherchen erarbeitet, zumal Takahashi die Geschichte in keine spezielle Zeit eingeordnet hat. Die Hintergründe sollten „sauber und ruhig“ wirken. Auch hier sollte die Originalatmosphäre erhalten bleiben, die die Fans vom Manga kannten. So wurde das vom Manga Vorgegebene in eine neu geschaffene Umwelt eingefügt. [9]

Der erste Vorspann stellt die Hauptcharaktere der Serie vor, ebenso Sesshōmaru und Kikyō. So werden nacheinander die Charaktere und die Beziehungen zueinander gezeigt, zum Beispiel der Konflikt zwischen Sesshōmaru und Inu Yasha. Die späteren Vorspanne beziehen dann auch neu dazugekommene Figuren ein oder solche, die in den Episoden mit diesen Openings vorkommen.

Die Abspanne sind ruhiger gestaltet und konzentrieren sich mehr auf die Gefühle der Charaktere. So werden im ersten Abspann nur Kagome, Sango und Kikyō gezeigt mit zu ihren Situationen und Emotionen passenden Bildern und Symbolen. Das Lied dazu wird auch von drei Frauen, Dream, gesungen. [10]

Da die Serie unter anderem von McDonalds gesponsert wurde, sieht man einige Male Kagome in einem Fastfood-Restaurante namens WacDonalds essen.

[Bearbeiten] Veröffentlichungen der Fernsehserie

Die erste Folge wurde am 6. Oktober 2000 um 19:00 Uhr auf dem japanischen Sender Nippon TV ausgestrahlt. Die Serie wurde am 6. September 2004 nach 167 Episoden beendet, allerdings mit einem offenen Schluss, was unter Fans immer wieder zu Spekulationen über eine mögliche Fortsetzung führt. Die Handlung der Anime-Serie endet nach dem Ende der Splittersuche. Im Manga geht die Handlung noch weiter.

Auf Deutsch liefen die ersten 52 Folgen auf MTV2 POP; anschließend auf RTL 2 teilweise geschnitten. Von September 2005 bis März 2006 strahlte RTL 2 die Episoden 53 bis 104, ebenfalls teilweise geschnitten, aus.[11]

In der deutschen Synchronisation des Anime werden die auf -u auslautenden Namen meist fälschlich mit einem teils langgezogenem -e („Miroke“ oder „Narake“) gesprochen. Die Silbe ru in Sesshōmaru wurde bei der Synchronisation sogar komplett weg gelassen. Auch wird Kirara meist wie „Kiara“ gesprochen.

In Deutschland auf offizieller DVD von Red Planet im Vertrieb von AL!VE, ungekürzt und mit Japanischen Opening und Ending. Jede Hülle enthält ein Booklet mit Episodenbeschreibungen, Glossar, Charakterbeschreibungen und einem Spezialthema.

Es gibt zwei Untertitel-Spuren, einmal der RTL II-Dub als Sub und zusätzlich (hierzulande bislang einzigartig) eine von Fans erstellte Übersetzung aus dem Japanischen. Auf den ersten beiden DVDs noch nicht im Menü explizit erwähnt, sondern nur am Player als "japanische" Untertitelspur auswählbar, ist diese ab der dritten DVD als "alternative Untertitel" im Menü abrufbar.

Das InuYasha-FanProjekt arbeitet "transparent" in einem Forum, Diskussion und Mitarbeit der Community sind explizit erwünscht. Für die Filme 1-4 werden vom FanProjekt auch die Synchronisierungsvorlagen erarbeitet.

[Bearbeiten] DVDs

Episodenzuordnung für die ersten 52 Episoden (auf DVD veröffentlicht bis November 2005):

  • DVD-1 (Folgen 1-4)
  • DVD-2 (Folgen 5-8)
  • DVD-3 (Folgen 9-12)
  • DVD-4 (Folgen 13-16)
  • DVD-5 (Folgen 17-20)
  • DVD-6 (Folgen 21-24)
  • DVD-7 (Folgen 25-28)
  • DVD-8 (Folgen 29-32)
  • DVD-9 (Folgen 33-36)
  • DVD-10 (Folgen 37-40)
  • DVD-11 (Folgen 41-44)
  • DVD-12 (Folgen 45-48)
  • DVD-13 (Folgen 49-52)

Je DVD mit je 4 Folgen liegt der Preis bei ca. €15 bis €20.

[Bearbeiten] Episoden

siehe Inu Yasha/Episoden

[Bearbeiten] Sprecher

[Bearbeiten] Kinofilme

Zu Inu Yasha wurden vier Kinofilme produziert, die in Japan jeweils Ende Dezember starteten:

Im ersten Film stellt sich Inu Yasha der Dämon Menōmaru gegenüber, dessen Vater von Inu no Taishō besiegt wurde. Er sinnt auf Rache und will Inu Yasha besiegen. Dazu legt er auch Sango und Miroku herein und belegt Kagome und Kirara mit einem Bann, dass diese sich gegen ihre Freunde wenden.
Der Film spielte in Japan 1,54 Mrd. Yen ein und wurde zum Beispiel auch in den USA im Kino gezeigt.
Es gelingt Inuyasha und seinen Freunden Naraku zu besiegen und alles scheint sich zum Besseren wenden. Doch bald stellt sich ihnen die Mondprinzessin Kaguya entgegen, die die Welt in ewige Nacht hüllen will.
Der Film wurde 2002 in Japan im Kino gezeigt und erschien wie der erste auch außerhalb Japans im Kino.
Inuyashas Vater besaß neben Tessaiga und Tenseiga noch ein drittes Schwert: Sōunga, das Schwert der Unterwelt, das für 700 Jahre versiegelt wurde. Nach dieser Zeit wird es in Kagomes Gegenwart wieder aktiv und ergreift Besitz von Inuyasha. Nachdem dieser es ins Mittelalter zurückbrachte und wieder los wird belebt es den Mörder Inuyashas Mutter Izayois wieder zum Leben, um die Pforten der Hölle zu öffnen und die Welt zu beherrschen.
InuYasha – Swords of an Honorable Ruler kam 2003 in Japan in die Kinos und wurde zum Beispiel auch in den USA im Kino und in Kanada im Fernsehen gezeigt.
Auf der Insel Hōraijima lebten Menschen und Yōkai lange friedlich zusammen, doch dann zerstörten die vier Kriegsgötter diesen Frieden und die Bewohner der Insel mussten den Göttern geopfert werden. Nach vielen Jahrhunderten mischen sich nun Inuyasha und seine Freunde ein um dem Treiben der Götter ein Ende zu setzen.
InuYasha – Fire on the Mystic Island wurde 2004 in Japan gezeigt und in den USA und Kanada im Fernsehen ausgestrahlt.

Die deutschen DVDs wurden in intensiver Zusammenarbeit zwischen Red Planet und dem Inuyasha-Fanprojekt (IYFP) erstellt. Da das IYFP im Gegensatz zur Serie hier auch für die Vorlage der Synchronfassung verantwortlich zeichnet und auch bei der Synchronisation im Studio beratend aktiv war, unterscheidet sich die Synchro im Ergebnis - trotz gleicher Sprecher - doch grundlegend von der Serie. Die DVDs wurden in ihrer ersten Auflage im Steelbook veröffentlicht, eine Verpackungsform, welche inzwischen immer häufiger von den DVD-Labels für hochwertige Inhalte gerne verwendet wird.

[Bearbeiten] Musik

Für die Fernsehserie wurden sechs verschiedene etwa 90 sekündige Vorspanntitel von japanischen Sängern und Bands produziert. Diese sind Change the world von V6, I Am von hitomi, Owari nai Yume (終わらない夢) von Nanase Aikawa und Grip! von Every Little Thing. Außerdem One Day, One Dream von Tackey and Tsubasa und Angelus アンジェラス von Hitomi Shimatani.

Für die deutsche Fassung von RTL2 wurden die Lieder Flieg durch die Zeit und Was ist Zeit neu komponiert. Bei der Ausstrahlung auf MTV2POP wurde Star von Nova International als Intro verwendet.

Ebenso wurden für den Abspann acht Lieder von 1,5 Minuten Länge produziert. Diese sind My will von dream, Fukai mori (深い森) von Do As Infinity und Dearest von Ayumi Hamasaki. Desweiteren Every Heart (ミンナノキモチ - Minnano Kimochi) von Kwon Boa, Shinjitsu no Uta (真実の詩) von Do As Infinity, Itazura na Kiss (イタズラなKiss) von day after tomorrow, Come von Namie Amuro und Brand new world von V6.

Für den ersten Film produzierten Ayumi Hamasaki, CREA und Do As Infinity das Lied No more words. Im zweiten Film werden Yura Yura (ゆらゆら) und Ai no Uta (愛の謳) von Every Little Thing gespielt. Für den dritten Film produzierte Namie Amuro, MONK und JUSME den Titel Four Seasons und für den vierten Film Do As Infinity Rakuen (楽園).

[Bearbeiten] Weitere Adaptionen

[Bearbeiten] Spiele

Es wurden acht Inu Yasha-Videospiele produziert, von denen keines auf Deutsch erschienen ist.

Bandai veröffentlichte in Nordamerika das 2D-Kampfspiel Inuyasha: A Feudal Fairy Tale (犬夜叉 戦国お伽草子, Inuyasha: Sengoku Otogi Kassen) (PlayStation, 10.04.2003) und das 3D-Kampfspiel Inuyasha: Feudal Combat (犬夜叉 奥義乱舞, Inuyasha: Ōgi-Ranbu) (PlayStation2, 15.06.2005), die sich beide stark an der Handlung des Mangas orientieren. Des Weiteren werden die Rollenspiele InuYasha: The Cursed Mask (犬夜叉 呪詛の仮面, Inuyasha: Juso no Kamen) (PlayStation 2, 18.03.2004) und InuYasha: Secret of the Divine Jewel (Nintendo DS, 29.01.2007) vertrieben, die neue Charaktere einführen und sich nur lose an der Handlung orientieren.

Die Videospiele Inuyasha: Kagome no Sengoku Nikki (犬夜叉 ~かごめの戦国日記) (WonderSwan, 02.11.2001), Inuyasha: Fūun Emaki (犬夜叉 風雲絵巻) (WonderSwan, 27.7.2002), Inuyasha: Kagome no Yume Nikki (犬夜叉 かごめの夢日記) (WonderSwan, 16.11.2002) und Inuyasha: Naraku no Wana! Mayoi no Mori no Shōtaijō (犬夜叉~奈落の罠!迷いの森の招待状) (Game Boy Advance, 23.1.2003).

Der Spielehersteller Amigo vertreibt zusammen mit Bandai ein Sammelkartenspiel zu Inu Yasha. Der Ravensburger-Spieleverlag führt daneben ein Inu Yasha-Würfelspiel.

[Bearbeiten] Romane

Der erste Inu-Yasha-Roman Der Brunnen zwischen den Zeiten ist auf Deutsch erschienen. Dieser wurde von Tomoko Konparu (金春 智子 Konparu Tomoko) verfasst.

[Bearbeiten] Rezeption

Rumiko Takahashi erhielt 2002 für Inu Yasha den 47. Shōgakukan-Manga-Preis in der Kategorie Shōnen.

Die Zeitschrift Animania lobte bei der Umsetzung der Anime-Serie: „hohe Animationsqualität, passender Einsatz von Computergrafik und ein Character-Design, das besonders nahe am Manga-Vorbild bleibt, lassen das Fan-Herz höher schlagen.“[12] Über die Serie selbst heißt es, dass „die Story spannend und lustig zugleich ist, aber nicht unbedingt vom altbekannten, schrägen Humor lebt, den die Zeichnerin gnadenlos gegen die Lachmuskeln ihrer Leser einzusetzen pflegt.“[13]

Bei der deutschen Anime-Umsetzung werden aber unter anderem der geänderte Vorspann und die Schnitte bedauert.[14] Auch wird von einer großen Unzufriedenheit bei den Fans mit der deutschen Version gesprochen.[15]

Die FUNime hebt besonders positiv hervor, dass keine Endlosgeschichte mit ständig wiederholten Handlungsmotiven entstanden ist, sondern sich die Charaktere auch weiterentwickeln und immer wieder neue Elemente den Handlungsfluss unterbrechen.[1] Bei der Umsetzung als Anime habe man sich mit direkten Gewaltdarstellungen mehr zurückgehalten als im Manga, was „vermutlich eine Reaktion auf die in jüngster Zeit stark zunehmende Zahl an jugendlichen Gewalttätern in Japan“ sei. Die Computergrafik sei gut und unauffällig eingesetzt worden und die musikalische Untermalung gelungen.[16]

[Bearbeiten] Fangemeinde

Im deutschsprachigen Raum gibt es neben dem Fanprojekt IYFP, das zusätzliche Untertitel für die DVDs der Serie und die Übersetzung für die Filme erstellt hat, noch zahlreiche Internetfangemeinden zu Inu Yasha. Die größte davon ist kaze-no-kizu.de mit etwa 700 aktiven Mitgliedern und Bereichen für Fanart, Fanfictions und Dōjinshis, sowie Chat und Forum. Außerdem werden Fantreffen zur Convention Connichi und zu den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veranstaltet.[17]

Die englischsprachige Fangemeinschaft inuyashaworld.com hat nach eigenen Angaben über 37.000 Mitglieder aus der ganzen Welt, vorrangig aus Nordamerika. In Tokio werden jährliche Fanmessen zum Thema Inu Yasha abgehalten. Darunter die Rumiket, ein Dōjinshi-Markt, der seit 2000 jährlich abgehalten wird.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 FUNime Nr.16
  2. 2,0 2,1 Interview mit Rumiko Takahashi in Animerica, Juni 2001, via furinkan.com
  3. 3,0 3,1 Interview mit Rumiko Takahashi in Animerica, Juni 1997, via inuyashaworld.com
  4. Rumiko Takahashi:The Art of InuYasha S.134, VIZ Media, San Francisco 2005
  5. J-Magazine.or.jp
  6. Beschreibung einer Inu Yasha-DVD bei mu-mo.net
  7. Regisseur Masashi Ikeda:The Art of InuYasha S.136, VIZ Media, San Francisco 2005
  8. Character-Designer Yoshihito Hishinuma:The Art of InuYasha S.137, VIZ Media, San Francisco 2005
  9. Künstlerischer Leiter Shigemi Ikeda:The Art of InuYasha S.138, VIZ Media, San Francisco 2005
  10. The Art of InuYasha S.126 ff., VIZ Media, San Francisco 2005
  11. Schnittberichte zur deutschen Fernsehversion von Inu Yasha
  12. Animania. 11/2003, S. 15
  13. Animania. 03/2003, S. 15
  14. Animania. 11/2003, S. 15
  15. Nils Zehnpfennig: Animania. 11/2004, S. 23
  16. FUNime Nr.19
  17. Katharina Jaisle, Betreiberin der Website http://www.kaze-no-kizu.de

[Bearbeiten] Trivia

  • おすわり! (Osuwari!) bringt den Hund zum Sitzen

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge