Pom Poko

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Pom Poko
Originaltitel: 平成狸合戦ぽんぽこ
Heisei Tanuki Gassen Ponpoko
Genre(s): fehlende Angabe (edit)
Film
Erschienen: 1994
Animations-
studio
:
Studio Ghibli
Produktion: Toshio Suzuki
Regie: Isao Takahata
Charakter-
Design
:
fehlende Angabe (edit)
Musik: fehlende Angabe (edit)
Japanische Synchronsprecher:

fehlende Angabe (edit)


Pom Poko (jap. 平成狸合戦ぽんぽこ Heisei Tanuki Gassen Ponpoko; dt. „Die Schlacht der Marderhunde in der Pompoko-Ära“) ist ein Anime-Film aus dem Jahr 1994, der auf einer Geschichte von Kenji Miyazawa basiert. Regie führte Isao Takahata, der auch das Drehbuch verfasste. Produziert wurde der Film vom Animationsstudio Studio Ghibli.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Handlung

In den späten sechziger Jahren wird in der Umgebung von Tokio der Bau der Vorortsiedlung Tama New Town begonnen. Das Naturschutzgebiet Tama muss dieser Entwicklung weichen. Das bekommt bald die lokale Marderhundebevölkerung zu spüren, deren Nahrungsmittel immer knapper werden. Sie teilen sich in zwei sich bekämpfende Gruppen, die von der Stammesältesten Oroku miteinander ausgesöhnt werden. Sie erinnert die verfeindeten Parteien daran, dass der Mensch der eigentliche Feind ist, den es zu vertreiben gilt.

Gonta, der Anführer einer der „Armeen“, will die Menschen gewaltsam vertreiben. Mit Hilfe ihrer Fähigkeit, sich in Gegenstände oder gar Menschen zu verwandeln, provozieren die Marderhunde einige Unfälle auf der Baustelle, die die Arbeiten aber nicht aufhalten. Der Oberpriester der Marderhunde, Tsurukami, entsendet zwei Boten in die entlegensten Waldgebiete Japans, um von den dortigen Weisen Tipps zum Trainieren magischer Kräfte zu erhalten, welche die „städtischen“ Marderhunde größtenteils vergessen haben. Oroku versucht ihrerseits, den Jungen diese Kräfte beizubringen.

Während diese unter Leitung des besonnenen Shokichi den Menschen in Tama mit Geisterspuk Angst einzujagen versuchen, bringt einer der Boten, Tamasaburo, drei Weise aus der Südinsel Shikoku mit, die den Marderhunde von Tama bei ihrem Kampf gegen die Menschen helfen wollen. Mit ihren gemeinsamen Kräften inszenieren sie eine gewaltige Geisterparade, während der einer der Weisen, Gyobu, stirbt, so dass sie ohne Ergebnis abgebrochen werden muss.

Der Betreiber eines Vergnügungsparks behauptet, er hätte die Parade als Werbegag inszeniert. Ein Fuchs – Füchse besitzen neben Marderhunden und einigen Katzen gleichfalls die Gabe, sich zu verwandeln –, der für ihn arbeitet, versucht die Marderhunde dazu zu bewegen, in Menschengestalt für den Vergnügungspark zu arbeiten, damit sie überleben können. Stattdessen stehlen sie durch einen Zaubertrick viel Geld des Vergnügungsparks.

Schließlich müssen die Marderhunde erkennen, dass sie gegen das Bauprojekt nichts ausrichten können. Gonta will das nicht wahrhaben und führt seine Truppen in eine Schlacht gegen die Menschen, bei der er und all seine Anhänger sterben.Ein senil gewordener Weiser währenddessen schart Tanuki um sich, die sich nicht verwandeln können, und fährt mit ihnen auf einem Schiff in den Tod. Die Überlebenden teilen sich in zwei Gruppen: die einen leben in Menschengestalt weiter, die anderen versuchen, als Marderhunde ihr Auskommen in einem veränderten Lebensraum zu finden. Am Ende stößt der als Mensch lebende Shokichi zufällig mit dem Anführer der freien Marderhunde Ponkichi zusammen und feiert mit ihm ein fröhliches Fest in Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit, denn hinter der Stadt haben sie freies Land gefunden.

[bearbeiten] Rezeption

In Japan war der Film seinerzeit sehr erfolgreich, ist aber nur Takahatas zweiterfolgreichster Film nach Only Yesterday (1991). Pompoko ist mittlerweile trotz seines leicht abwegigen Humors auf DVD erhältlich.

[bearbeiten] Parallelen

Es gibt große Parallelen zwischen Pompoko und Watership Down, ohne dass sich daraus ableiten ließe, dass sich Ghibli bei der Vorlage von Richard Adams bedient hätte. Vielmehr ist es wohl eher so, dass das Thema Umweltzerstörung in verschiedenen Kulturräumen ganz ähnlich rezipiert und adaptiert werden kann. Mit Waschbären, die tanuki ähnlich sehen, hatte Hayao Miyazaki (der die Idee für den Film hatte) allerdings im Laufe seiner Karriere bereits zu tun: er war Key Animator bei 20 Folgen der Serie Araiguma Rascal (“Rascal der Waschbär”) aus dem Jahre 1977, in der es um einen Jungen geht, der mit seinem Haustier-Waschbären jungenhafte Abenteuer besteht.

[bearbeiten] Literatur

  • Helen McCarthy: Hayao Miyazaki: Master of Japanese Animation. 1999

[bearbeiten] Weblinks

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