Weltraumoper

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Das Star Wars-Genre. Unter Weltraumoper oder "Space Opera" versteht man Science Fiction-Produkte, die nicht zum "harten" oder "respektablen" SF gehören. Meistens geht es um Reisen durch das All mit "Überlichtgeschwindigkeit" und anderen Effekten, die von dem derzeitigen physikalischen Erkenntnisstand unserer Wissenschaftler abweichen. Diese Reisen werden mit Abenteuergeschichten oder Kriegsepen in interstellaren Maßstäben verbunden. Der Begriff wurde 1941 von Wilson Tucker geprägt, der damit eine neue Variante solcher Begriffe wie "Horse Opera" oder "Soap Opera" schuf.

Unter "hartem" Science Fiction versteht man Zukunftsüberlegungen, die sich aus Technologieentwicklungen oder soziologischen Überlegungen ableiten und dabei klar im Rahmen der bekannten physikalischen Gesetze bleiben. Ein gutes Beispiel für "harten" oder auch "respektablen" SF ist George Orwells "1984".

Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen und auch Vermischungen mit anderen Genres. Einige Serien halten sich weitgehend an die physikalischen Gesetze mit der Ausnahme von schnellen interplanetaren Reisen. Andere beinhalten Magie oder technische Waffen, die ganze Planeten oder Sterne vernichten können.

Eine der ersten bekannten Serien, die dem Genre Weltraumoper zugeordnet wurden, waren die Bücher von Edmond Hamilton aus den 1940er Jahren, die später auch unter dem Namen Captain Future als Anime verfilmt wurden. Matsumoto Leiji gilt als einer der Meister der Weltraumopern, aber auch Serien wie Lost Universe, Seikai no Monshou oder Cowboy Bebop zählen zu diesem Genre.

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